Steffen Lohr, Brand Ambassador Bacardi, Leiter Casa Bacardi Berlin, anerkannter Cocktail-Spezialist und Barfachmann, hat z.B. gearbeitet im Biancalani in Frankfurt, in Melbourne und Dublin
Torsten Bechmann (www.bar-kultur.de) , anerkannter Spirituosenfachmann, Barmeister- und Restaurantmeister, Dozent für Diageo Deutschland und z.B. Aida Cruises
Mauro Mahjoub, Mauro’s Negroni Club
in München, Besitzer einer der größten Cocktailbuch-
sammlungen, Mitbegründer
der Campari Akademie München
Ziel der Weiterbildung für den gastgewerblichen Nachwuchs ist
die Vermittlung einer soliden Grundlage für den Erwerb des Titels
“Barmeister(in)” mit dem anerkannten Abschluss Geprüfter
Barmeister/in.
Die dadurch erworbenen Kompetenzen ermöglichen dem/der
Lehrgangsteilnehmer/in nach erfolgreicher Prüfung den Aufstieg in
leitende Positionen der Gastronomie und Hotellerie und setzt
ihn/sie in die Lage, neben den handwerklichen Eignungen die immer
komplexer und differenzierter werdenden
kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Gesamtzusammenhänge eines
gastgewerblichen Betriebes zu erkennen, zu erfassen und
situationsgerecht zu lösen.
Unterrichtsthemen entsprechend der Meisterverordnung: Wirtschaftsbezogene Qualifikationen: Volks- und Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, Recht und Steuern, Unternehmensführung Handlungsspezifische Qualifikationen: Gäste beraten und bewirten, 2. Mitarbeiter führen und fördern, 3. Abläufe planen, durchführen und kontrollieren, 4. Produkte beschaffen und pflegen.
Vorangehender
AEVO-Kurs:
Achtung! Nur bei den Frühjahrs- und Herbstkursen!
Nächste
Barmeisterkurse:
Kurs Sommer 2012: ab 07.05. bis 06.07.2012 - schriftliche Prüfungen am 09. bis 11.07.2012 anschl. praktische Prüfung
Kurs Herbst 2012: ab 05.09. bis 09.11.2012 - schriftliche Prüfungen am 18.10.2012 und 12./13.11.2011, anschl. praktische Prüfung
Kurs Frühjahr 2013: ab 23.01. bis 27.04.2013 - schriftliche Prüfungen am 07.03.2013 und 24./25.04.2013 anschl. praktische Prüfung
Unterrichtszeiten
Montag bis Samstag von 07.45 bis
18.00 Uhr
Unterkunft:
Bei Bedarf schicken wir Ihnen eine Liste mit Privatunterkünften
zu.
Zugangsvoraussetzungen:
Erfolgreich abgelegte Gehilfenprüfung im anerkannten
Ausbildungsberuf "Restaurantfachmann/-fachfrau" oder
“Hotelfachmann/-fachfrau” und danach eine mindestens 3-jährige dem
Abschluss entsprechende einschlägige Berufspraxis mit Barerfahrung.
Weiterhin werden auch Geprüfte Barmixer/Barmixerin mit
einem weiteren Berufsjahr zugelassen. Der Prüfungsteil "Berufs- und
arbeitspädagogische Qualifikationen" ist durch eine Prüfung gemäß
der Ausbilder-Eignungsverordnung spätestens vor Beginn der letzten
Prüfungsleistung nachzuweisen.
Notwendige Anmeldeunterlagen:
Lebenslauf mit Passbild, Ausbildungs- und Tätigkeitsnachweise
Förderung:
Für diesen Lehrgang besteht die Möglichkeit einer finanziellen
Förderung nach den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches III oder
AFBG. Weiterhin können DBU-Mitglieder vor
Lehrgangsbeginn bei der Deutsche Barkeeper-Union
e.V. Hamburg einen Zuschuss beantragen.
Kurskosten einmalig 2.490,00 € plus Arbeitsmaterialien ca. 300,00 €
Wirtschaftsbezogene Qualifikationen (1) Qualifikationsbereich „Volks- und Betriebswirtschaft" 1. Volkswirtschaftliche Grundlagen 2. Betriebliche Funktionen und deren Zusammenwirken 3. Existenzgründung und Unternehmensrechtsformen 4. Unternehmenszusammenschlüsse (2) Qualifikationsbereich „Rechnungswesen" 1. Grundlegende Aspekte des Rechnungswesens 2. Finanzbuchhaltung 3. Kosten- und Leistungsrechnung 4. Auswertung der betriebswirtschaftlichen Zahlen 5. Planungsrechnung (3) Qualifikationsbereich „Recht und Steuern" 1. Rechtliche Zusammenhänge 2. Steuerrechtliche Bestimmungen (4) Qualifikationsbereich „Unternehmensführung" 1. Betriebsorganisation 2. Personalführung 3. Personalentwicklung Quelle: Schenk, G.: Rahmenlehrplan mit Lernzielen für Wirtschaftsbezogene Qualifikationen, DIHK-Empfehlung, 2009 |
Handlungsspezifische Qualifikationen (1) Qualifikationsbereich „Gäste beraten und bewirten“ 1. Methoden der Gesprächsführung und Umgangsformen beherrschen und anwenden, 2. Geschäftsbeziehungen aufbauen und pflegen, 3. Konzepte für Getränke- und Speisenangebote entwickeln, 4. Angebote für Getränke und Speisen unter Beachtung ernährungswissenschaftlicher Grundsätze erstellen, 5. individuelle Bedürfnisse der Gäste erkennen und darauf eingehen, 6. Getränke, Speisen und Dienstleistungen verkaufsfördernd anbieten, 7. Vorbereiten und Herrichten von Bar- und Veranstaltungsräumen unter Berück-sichtigung des Anlasses sowie der Getränke und Speisen, 8. Getränke fachgerecht zubereiten, bereitstellen und servieren, 9. Speisen unter Berücksichtigung zeitgemäßer Regeln und Techniken vor- und zu-bereiten sowie servieren. (2) Qualifikationsbereich „Mitarbeiter führen und fördern“ 1. Quantitativen und qualitativen Personalbedarf bestimmen, 2. Anforderungsprofile, Stellenplanungen und -beschreibungen erstellen, 3. Mitarbeiter unter Berücksichtigung ihrer Eignung sowie der betrieblichen Anforderungen, auswählen, einsetzen und motivieren, 4. Mitarbeiter in deren Aufgabenbereich einführen, Arbeitsaufträge und Anweisungen erteilen und deren sachgerechte Ausführung überwachen, 5. Maßnahmen der Personalentwicklung zur Qualifizierung und zielgerichteten Motivation unter Berücksichtigung des betrieblichen Bedarfs und der Mitarbeiterinteressen planen und veranlassen, 6. Mitarbeiter bezüglich Leistung und Verhalten beurteilen und qualifizierte Zeugnisse ausstellen. (3) Qualifikationsbereich „Abläufe planen, durchführen und kontrollieren“ 1. Betriebs- und Arbeitsplatzorganisation auch unter Berücksichtigung der Möglich-keiten der Fremdvergabe entwickeln, 2. Arbeits- und Zeitplanung erstellen, 3. Kosten erfassen und kalkulieren, Preise bilden, Abrechnungen erstellen, 4. Arbeitssicherheit sowie Hygiene- und Umweltschutzmaßnahmen gewährleisten. (4) Qualifikationsbereich „Produkte beschaffen und pflegen“ 1. Bezugsquellen erschließen, vergleichen und nutzen, 2. Angebote vergleichen und beurteilen, 3. Waren sachgerecht lagern, Produktpflege gewährleisten, 4. Gebrauchsgüter sachgerecht für den Arbeitseinsatz vorbereiten und pflegen, 5. Energie wirtschaftlich einsetzen, 6. erforderliche Investitionen begründen. Quelle: Rahmenlehrplan mit Lernzielen erstellt in Zusammenarbeit folgender IHKs: Handelskammer Hamburg Industrie- und Handelskammer Koblenz Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen Chemnitz-Plauen-Zwickau |
